Liebe

Liebe. Dieses simple und einfache Wort. Es klingt so leicht, so einfach. Doch hat so viel Bedeutung. Wie kann man jemanden neun Monate lang sagen, dass man ihn liebt und plötzlich sagen, dass es einfach nicht passt. Dass es vorbei ist. Wo sind unsere gemeinsamen Zeiten hin? Die schönen Zeiten. Wir verbrachten den ganzen Tag im Bett. Ganz nah bei einander, um jeden Herzschlag des anderen zu spüren. Um die Haut des anderen zu fühlen, den Herzschlag zu hören. Einfach beieinander sein. Die Zeit vergessen. Alles perfekt. Niemand störte. Es war ruhig. Es war warm. Es war perfekt. Die Zeit blieb stehen. Und plötzlich soll das alles vorbei sein. Man hat sich gerade an die Macken des anderen gewöhnt, sie lieben gelernt. Und plötzlich ist Schluss. Man möchte den anderen an die schönen Zeiten erinnern. Ist man denn der einzige der sich daran erinnert? Was ist mit uns passiert. Gerade fühlte man sich noch so sicher. In seinen Armen, diese Geborgenheit. Und nun ist man wieder allein. Man kann nicht mehr allein schlafen, weil man seinen Atem vermisst, seine Körperwärme, seine Nähe. Wo bist du hin? Warum kommst du nicht wieder? Man fühlt sich so schwach, so verlassen und einsam. Warum kämpft man nicht? Man ist schwach. Niemals hätte ich gedacht, dass ich jemanden in mein Leben lasse. Es ist doch meins. Ich wollte es nicht teilen. Ich wollte die Kontrolle darüber haben. Und dann kommt dieser eine Mensch, bringt alles durcheinander, macht es schöner und ausgefüllter und wenn er geht nimmt er alles mit. Die Kontrolle über mein Leben, mein denken und meine Gefühle. Wo ist das alles hin? Diese Leere bestimmt nun mein Leben. Ein Leben ohne ein ernstgemeinte lachen, nur ein müdes Lächeln, weil es sich eben so gehört. Wird man wieder lachen? Wird man wieder Spaß haben? Wird man nun für immer allein sein? Möchte man überhaupt nochmal jemanden die Chance geben ihn in sein Leben einzuladen? Wieso sollte man. Wenn er geht, ist alles wieder weg. Eine stille kehrt ein. Man ist allein. Und dieses Alleinsein ist das schlimmste an der ganzen Situation. Man hat sich daran gewöhnt einen warmen, schönen Körper neben sich zu haben. Und plötzlich ist alles kalt, man ist allein. Wieso lieben, wenn man nur enttäuscht wird. Die Enttäuschung wird zur Traurigkeit, man hat die Kontrolle verloren. Warum lieben, wenn man dadurch so zerstört wird. Liebe ist das zerstörendste und wunderschönste Gefühl zugleich. Für was entscheidet man sich?

2 Kommentare 20.7.15 22:56, kommentieren

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Stärke

Es ist wieder der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich gar nicht richtig im Spiegel betrachten möchte. Allein wenn ich an mit runter schaue, reicht es mir schon. Meine Beine, mein Bauch. Für mich ein grausamer Anblick. Also habe ich beschlossen diese Fettpolster zu bekämpfen. Ich bin seit letztem Jahr im Fitnessstudio angemeldet. Gehe auch regelmäßig dort hin. Allerdings war ich die letzten zwei Wochen aufgrund des heißen Wetters nicht. Mein schlechtes Gewissen hat mich quasi schon angeschriehen. Diese Woche habe ich es also wieder geschafft zum Sport zu gehen. Montag eine Stunde Zumba. Dienstag Pause. Mittwoch leider nur eine Dreiviertel Stunde im Fitnessstudio, Beine, Rücken und Bauch. Heute wieder. Erst der sogenannte Miha-Zirkel. Das ist ein kraft-Ausdauer Training in dem sich die Geräte automatisch einstelle. Der beinhaltet also erstes Oberschenkel, dann Arme, dann Rücken, dann Ausdauer auf dem Stepper, dann geht es weiter mit Rücken, danach folgt der Bauch, danach nochmal Beine und zum Schluss nochmal Ausdauer auf dem Fahrrad. Die Krafteinheiten dauern jeweils eine Minute und ich schaffe immer zwischen 20-25 Wiederholungen. Die Ausdauer Einheiten dauern immer vier Minuten. Zwischen jedem Gerät ist eine Pause von 30 Sekunden, in denen man Zeit hat das Gerät zu wechseln. So. Das war mein Aufwärmtraining. Danach ging es weiter mit bauchmuskeltraining, 3 Sätze à 15-20 Wiederholungen. Dann kam meine momentane lieblingsübung. Klimmzüge an der Maschine. Danach noch schulterdrücken, Rücken- und Bauchmuskeltraining auf der schräkbank und letztendlich ein cool down auf dem Stepper. Allerdings nur fünf Minuten. Länger hab ich es nicht ausgehalten. Den Tag über hab ich mich von einer ganzen Wassermelone ernährt und zwei Scheiben Eiweißbrot mit der unglaublich fantastischen Rügenwalder vegetarischen Wurst. Wenn ich so weiter mache, werden die Pfunde hoffentlich bald purzeln. Ich hoffe nur, dass ich keine fressattacken bekommen. Stay strong

8.7.15 21:30, kommentieren